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Bericht vom 19.04.2017

Veröffentlicht 14.10.2017

Bearbeitet 03.03.2018

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SV Oberteisendorf blickt auf Vereinsjahr 2016 zurück

Für 25- bzw. 50jährige Vereinstreue wurden geehrt:
hintere Reihe v.l.:Hans Mayer, Johannes Aicher, Josef Thanbichler,
dritte Reihe v.l.: Herbert Leitenbacher, Christine Omelanowsky, Alois Zillner,
zweite Reihe v.l.: Georg Hofmann und Sebastian Strohmaier sowie
ganz vorne Vorstand Georg Quentin, Josef Esterer und Johann Thanbichler

Der SV Oberteisendorf blickte kürzlich im Rahmen der fälligen Jahreshauptversammlung auf ein sportlich und gesellschaftlich erfolgreiches Vereinsjahr zurück. Der Einladung zur Versammlung von Vorstand Georg Quentin waren 66 Mitglieder ins Landgasthaus Helminger in Rückstetten gefolgt. Der Vorstand sowie Vereinskassier Birgit Fritzenwenger legten Rechenschaft über ihre Tätigkeiten ab. Zudem wurde einstimmig die Anschaffung eines neuen Vereinsbusses beschlossen.

Nach der allgemeinen Begrüßung durch Vorstand Quentin nahm die Versammlung die vorgeschlagene Tagesordnung einstimmig an und gedachte im Anschluss an die im vergangenen Vereinsjahr verstorbenen Mitglieder. Zu Beginn seines Rechenschaftsberichts begrüßte Quentin ausdrücklich Teisendorfs Ersten Bürgermeister Thomas Gasser sowie das Ehepaar Thea und Stefan Fritzenwenger. Danach stellte der Vorstand die Frage in die Versammlung, „was wäre, wenn es den SV Oberteisendorf nicht gäbe?“.  Die Antwort hatte er prompt selbst parat. Für derzeit 1367 Menschen gäbe es keine sportliche und gesellschaftliche Heimat. Er stellte die Mitglieder als wichtigste Aktivposten des Vereins heraus. Unter dem Vereinsdach sind derzeit 237 Schüler und Kinder, 147 Jugendliche sowie 983 Erwachsene in sieben Sportabteilungen beheimatet. Die hohe Mitgliederzahl seine eine Pflicht, sich neuen Herausforderungen zu stellen.

Zu deren Bewältigung habe die Vorstandschaft und der Vereinsausschuss im zurückliegenden Vereinsjahr in neun Ausschusssitzungen, zahlreichen Arbeitsgruppen, Festausschusssitzungen und zudem in einer ganztägigen Klausurtagung Entscheidungen für die nahe und die mittelfristige Zukunft getroffen. Quentin dankte den Vorstands- und Vereinsausschussmitgliedern für ihre ehrenamtliche Tätigkeit, ohne die ein Verein mit dieser Größe nicht funktionieren würde.

Neben den allgemeinen Trainings und Wettkämpfen bestimmten zahlreiche sportliche und gesellschaftliche Aktivitäten das Vereinsjahr. Stellvertretend nannte der Vorstand den Dreiköniglauf, das Turnier der Alt-Herren-Fußballer, den Sommerbiathlon mit der SG Raschenberg, die Teilnahme am gemeindlichen Ferienprogramm, die Ausrichtung des Deutschen Schülercup Finales im Langlauf, den Faschingsball, den Bewirtungsstand beim Andreasmarkt und den adventlichen Stand zur Vorweihnachtszeit am Kirchplatz.  Außerdem seien abteilungsintern verschiedene Feste organisiert worden. Und auch für andere Vereine sei der SVO mit seiner kleinen Turnhalle am Sportplatz ein gern gefragter Partner für die Durchführung von Veranstaltungen.

In den verschiedenen Abteilungen werde eine breite Palette an sportlichen Kursen angeboten. Allein die Aerobic-Abteilung bietet von Aerobic bis Zumba acht unterschiedliche Programme. Ein wenig Sorge bereite die Stockschützenabteilung, die mit erheblichen Nachwuchsproblemen zu kämpfen habe. Die SVO-Athleten hätten nicht nur auf regionaler und landesweiter Ebene eingefahren. Die Biathletin Sophia Schneider errang bei der Junioren-WM im slowakischen Osrblie sogar die Silbermedaille mit der DSV-Staffel.

Zur finanziell gesunden Situation führte der Vorstand aus, dass dem Verein im vergangenen Jahr mehrere tausend Euro Fördergelder aus der öffentlichen Hand zuteilwurden. Ohne diese Förderungen von Landratsamt und Gemeinde wäre das Vereinsleben nicht zu bestreiten, weshalb er ausdrücklich einen Dank an Bürgermeister Thomas Gasser richtete. Auch dankte Quentin den gewerblichen und privaten Partnern des SVO für ihre stete finanzielle Unterstützung. Mit dem Verweis auf eine Studie der TU München zum Thema „Lernen braucht Bewegung – Fit & Clever in der Schule“ bemerkte Quentin, dass in Sportvereinen engagierte Schülerinnen und Schüler regelmäßig besser abschneiden, als solche, die keine Mitglieder in Sportvereinen sind. Insofern seien die Fördergelder und Spenden beim SVO  gut für die Prävention der Jugendlichen investiert. Insbesondere im Zeitalter der digitalen Medien sei ein sportlicher und sozialer Ausgleich zu Smartphone und Laptop unerlässlich.

Bezüglich digitaler Medien führte Quentin aus, dass die SVO-Homepage im Jahr 2016 knapp 41000 Besuche zu verzeichnen hatte. Spitzenreiter im Jahr 2016 war die Seite der Langlaufabteilung mit fast 6000 Besuchern. Durch verstärkte Beiträge in sozialen Medien sollen die SVO-Mitglieder zukünftig noch aktueller über die Geschehnisse im Verein informiert werden.

Zum Abschluss seines Berichts dankte Quentin allen Ehrenamtlichen, Mitgliedern, Sponsoren und Gönnern des Vereins für ihre unermüdliche Tätigkeit und Unterstützung. Der SVO leiste dadurch einen immensen Beitrag zur Erhaltung der hohen Lebensqualität in der Marktgemeinde Teisendorf.

Vereinskassier Birgit Fritzenwenger brachte den Mitgliedern die aktuellen Finanzen des Vereins näher. Unter dem Strich sei letztes Jahr ein Verlust von knapp 7000 Euro zu verzeichnen gewesen. Die Hauptbelastungen lagen im Unterhalt des Vereinsheims und den Sportanlagen sowie der Neuanschaffung eines Rasenmähertraktors für den Platzwart. Die Kassenprüfer Gaby Hofmann und Walter Neudecker bescheinigten eine einwandfreie Kassenprüfung. Nach deren Bitte entlasteten die versammelten Mitglieder die Vorstandschaft entsprechend einstimmig.

Ebenso einstimmig befürwortete die Versammlung den Antrag der Vorstandschaft über die Bewilligung zur Anschaffung eines neuen Vereinsbusses. Der derzeitige Vereinsbus soll im nächsten Jahr durch ein neueres Modell ersetzt werden.

Nach den Ehrungen für 25- und 50jährige Vereinstreue richtete Teisendorfs Erster Bürgermeister Thomas Gasser seine Grußworte an die Versammlung. Im Namen der Gemeinde dankte Gasser den Funktionären des SVO für ihre ehrenamtliche Tätigkeit. Gesamt betrachtet gäbe es in der Gemeinde einen bunten Blumenstrauß an Vereinen, aus dem sich jeder Bürger heraus pflücken könne, was er gerade brauche. Insbesondere hob Gasser die Jugendarbeit in den Vereinen hervor, wodurch der Grundstein für ein gutes soziales Miteinander gelegt werde. Abschließend wünschte er dem SVO ein erfolgreiches und vor allem unfallfreies Vereinsjahr 2017.

Zur Abrundung der Versammlung gaben die Sportabteilungen anhand einer Präsentation einen kurzen Rückblick über die jeweiligen sportlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten des abgelaufenen Vereinsjahres. Den Abschluss der Versammlung bildete die Verlosung von kleinen Preisen und Gutscheinen ortsansässiger Betriebe. Nach etwa zwei Stunden beschloss Vorstand Georg Quentin die 53. Jahreshauptversammlung des SVO.

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