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Verein - Chronik - Chronik vom SV Oberteisendorf
SV Oberteisendorf e. V. 1964

Termine

Chronik vom SV Oberteisendorf

Die Geschichte des Sportverein Oberteisendorf ist ganz eng mit einem großen Lebensabschnitt einer Person verbunden, die für den Verein gleichzeitig Erzeuger, Geburtshelfer, Amme, Ausbilder und Bodygard war: Hans Englhardt.
Von der Gründung 1964 bis zum Jahr 2000, in dem er sein Amt als 1. Vorstand niederlegte, liefen alle Fäden beim SVO bei ihm zusammen.
Ohne die Leistungen der vielen anderen Frauen und Männer zu schmälern, die auch großen Anteil an der positiven Entwicklung des Vereines haben, soll diese Chronik Hans Englhardt gewidmet sein - dem Mann, dem Oberteisendorf seinen Sportverein verdankt.

 

Hans Englhardt

† 19.04.2004

Schon vor 1964 suchte Hans Englhardt nach einem geeigneten Ort für einen Fußballplatz, der die Basis für die beabsichtigte Vereinsgründung sein sollte. Alle älteren Oberteisendorfer wissen, dass das nicht einfach war. Aber mit eiserner Energie und Beharrlichkeit, die so manchem Oberteisendorfer schon beinahe lästig war, nahm er auch diese Hürde und gründete am 08. November 1964 "seinen" SVO.

Allerdings wollte er nicht selbst an der Spitze des Vereins stehen. In Simon Mader fand er einen Vorstand, der es mit ihm verstand, bis 1968 die Geschicke des Vereines zu leiten.

Er selbst fungierte als Technischer Leiter. Schon recht bald wurden die Bemühungen der Vereinsgründer mit kleineren, aber auch schon beachtlichen Erfolgen belohnt. Neben Fußball und Ski (Alpin + Langlauf) gab es bald die Abteilungen Tischtennis, Leichtathletik, Gymnastik und Schach.

Als Simon Mader 1968, nach teils schwierigen Jahren, sein Amt abgab, musste sich Hans Englhardt nach einem neuen Mitarbeiter umsehen.

Er fand Herbert Häusl, den er auf seine unnachahmliche Art überzeugen konnte, das Amt des 1. Vorstandes zu übernehmen. In der Amtszeit von Herbert Häusl wurden neue Abteilungen gegründet. Die Eissport- und Wanderfreunde bekamen ihre eigenen Abteilungen.

Auch die Veranstaltung, die heute als "Dreikönigslauf" bei den Skilangläufern im weiten Umkreis bekannt ist, wurde damals ins Leben gerufen.

1978 legte Herbert Häusl sein Amt nieder und Rudolf Gollmitzer übernahm den verantwortungsvollen Posten als Vereinsvorstand. Bis zum 27.12.1977 war der Verein, von anfänglich 71 auf 573 Mitglieder angewachsen. Rudolf Gollmitzer übernahm also schon einen stattlichen Verein.

Von 1982 bis 1983 hatte Hans Englhardt, mangels Alternativen, zwei Ämter inne. Die Aufgaben des 1. Vorstandes übernahm er in dieser Zeit kommissarisch, bis er am 18.03.1983 offiziell zum 1. Vorstand gewählt wurde.

Nach der Gründung weiterer Abteilungen wie Tennis, Mutter-Kind-Turnen, Aerobic und Seniorenturnen stieg die Mitgliederzahl in seiner Amtszeit auf 1009. Im Jahr 2000 legt Hans Englhardt das SVO-Zepter endgültig aus der Hand und wurde am 29. September 2000 von all seinen Weggefährten, im Beisein von Landrat und Bürgermeister, feierlich verabschiedet.

Hier wurde noch einmal sein Engagement beim Bau des Vereinsheimes, des Fußballplatzes (2x) und der Schulturnhalle entsprechend gewürdigt.

Ab 2000 übernahm Georg Quentin den Vereinsvorsitz, der sich mit dem Bau eines neuen Trainingsplatzes (2001) gleich gut einführte. Die Mitgliederzahl betrug ca. 1200. Den Schritt in die ONLINE-Welt wagte der SVO im Jahr 2002 mit seiner Homepage www.sv-oberteisendorf.de.

Grundlegende Veränderungen gab es wieder im Jahr 2007. Die Fußballabteilungen des SVO sowie des TSV Teisendorf hatten mit enormen Nachwuchsproblemen zu kämpfen und schloßen sich für die D-, C-, B- und A-Jugend unter dem Dach der JFG Teisenberg zusammen. Außerdem gründete sich im Jahr 2007 auf Bestreben von Heiner Greim eine eigene Volleyballabteilung im SVO. Im Jahr 2011 stieß die männliche Tischtennis-Jugend unter Helmut Brunnauer sogar bis in die Bayernliga vor, verpasste nach einer Saison jedoch knapp den Klassenerhalt.

Aus der Langlaufabteilung schaffen Marion Deigentesch und Sophia Schneider den Sprung bis in den C-Kader der Biathleten im Deutschen Skiverband. Mit Stand Feb. 2017 verfügt die LL-Abteilung um die 100 aktive Nachwuchssportler und ist jährlich unter den zehn erfolgreichsten Langlaufabteilngen bzw. -vereinen in ganz Deutschland zu finden..

Unter der Federführung des Festleiters Stefan Fritzenwenger und des Vorstandes Georg Quentin jubilierte der SVO im Juli 2014 sein 50jähriges Bestehen. Eine Festwoche mit einem Weinfest, einem leider sehr überschaubaren Publikum beim Konzertabend mit den "Dorfrockern" sowie einem Tag der guten Nachbarschaft bildeten die Programmpunkte. Höhepunkt war der Festsonntag mit dem Festumzug mit den umliegenden Vereinen, einer Feldmesse und diversen Programmpunkten im und um das Bierzelt.

Nach drei Jahren in der Kreisliga mussten die SVO-Kicker im Sommer 2016 trotz der stärksten Saison, die je eine SVO-Mannschaft gespielt hatte, in die Kreisklasse absteigen.

Über mehrere Jahre hinweg organisierte der SVO das "Thumberg-Festl" sowie Faschingsbälle im Vereinsheim an der Jahnstraße. Da die Bezucherzahlen stark zurückgingen, war eine Fortführung nicht mehr wirtschaftlich.

Anfang 2017 zählt der Verein 1367 Mitglieder, ist in den Sparten Tischtennis, Langlauf und Volleyball der erfolgreichste Nachwuchsverein der Region. In einer Zeit, in der viele umliegende Vereine ihre Breitensportabteilungen und Nachwuchsarbeiten einstellen, ist der SVO ein hervorragender Anlaufpunkt. Mit dem Mitgliederzuwachs entstehen aber auch Platzprobleme, die sich vor allem in der Schulturnhalle niederschlagen. In den Abteilungen Gymnastik, Aerobic und Stockschießen wird sportlich und gesellschaftlich ein abwechslungsreiches Programm geboten.

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Bauunternehmen JOSEF FUCHS GmbH & Co.KG
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